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Hallo, liebe Fotofreunde!

Natürlich ist die Kamera unser liebstes Kind in der Fotoausrüstung. Aber sobald es dunkel wird, wir HDR- oder Langzeitaufnahmen machen wollen, benötigen wir ein Stativ! Auch, wenn wir mit Lightpainting oder anderen experimentellen Techniken arbeiten, ist ein Stativ fast immer notwendig! Mehr Informationen dazu gibt es in dem Beitrag „Wann brauche ich ein Stativ?„.

Die Bildqualität wird bei Nacht optimal durch Verwendung eines Statives, wie hier bei der St.-Marie Basilika in Krakau. (Foto: www.warkentin-fotografie.de, Kartl H. Warkentin)
Optimale Bildqualität bei Nacht durch Verwendung eines Statives, wie hier bei der St.-Marie Basilika in Krakau. (Foto: Karl H. Warkentin)

 


Stative

Nichts einfacher als das, da gibt’s ja einige zur Auswahl. Einfach mal schauen, welches ganz gut aussieht, denkt man schnell. Dass die Auswahl der Hersteller schier unendlich ist und die Stativ-Preise von ein paar Euro fünfzig bis weit über 2.000,– € reichen, erwartet man dann vielleicht nicht. Da ist es sehr nützlich ein paar Stativ-Tests, Stativ-Bewertungen aus der Praxis und Stativ-Vergleichstests mit technischen Daten und Preisen zu hunderten von Stativen der wichtigsten Hersteller, wie Berlebach, Gitzo, Joby, K&F Concept, Manfrotto, Sirui, Slik oder Velbon vergleichen zu können, das günstigste Angebot zu finden und ausserdem umfassende Informationen zu Stativköpfen und Stativzubehör kompakt gebündelt im Stativ Lexikon recherchieren zu können.

 


Stativköpfe

Dazu kommt dann noch der geeignete Stativkopf für den hauptsächlichen Einsatzbereich des neuen Stativs und einiges weiteres Zubehör. Diese Seite will ein bisschen Licht ins Dunkel bringen und stellt 14 verschiedene Stativarten vom Bohnensack bis zum Kamerakran vor. Hinzu kommen die verwendeten Materialien und bekannten Hersteller, die ebenfalls ausführlich beschrieben werden. Stative und ihre Funktionen werden erklärt, damit sich jeder ein eigenes Bild von „seinem“ besten Stativ machen kann. Dazu gibt es Vergleichstests, Praxisbewertungen, informative Videos, Kommentare vom Profi, Tabellen voll mit wichtigen Daten und vieles mehr.

Stativköpfe: Kugelkopf, 3-Wege-Neiger und Pistolengriff, alle von Manfrotto (Foto: Karl H. Warkentin)
Stativköpfe: Kugelkopf, 3-Wege-Neiger und Pistolengriff, alle von Manfrotto (Foto: Karl H. Warkentin)

 

Da ich selbst professioneller Fotograf und Fotodozent bin, wird man hier allerdings keine 20 Euro Plastikstative als Superschnäppchen finden, da sich die Seite an Fotoamateure und Profis richtet, die wirklich empfehlenswerte Produkte suchen. Da ist ein „Stativchen“, das wie ein Lämmerschwanz im Wind wackelt, sicher nicht so sinnvoll! Das heißt aber nicht, dass hier nur teure Profiausrüstung vorgestellt wird. Natürlich enthalten die Stativ-Tests und Stativ-Vergleiche auch zahlreiche gute Artikel für den Sparfuchs.

 


Der Verschluss – Klappen oder Drehen?

Die Beine der Stative werden entweder mit einem Klappverschluss oder mit einem Drehverschluss fixiert. Manfrotto verwendet stattdessen in einigen neueren Modellen den sogenannten „Neotec“-Mechanismus. Er macht das Aufbauen des Stativs noch einfacher: Die Beine werden einfach herausgezogen, ohne irgend eine Arretierung lösen zu müssen oder hinterher wieder zu fixieren. Die Beine sind automatisch fixiert, nachdem man sie auf die gewünschte Länge ausgezogen hat. Auf Knopfdruck schiebt man sie einfach wieder ineinander.

Drehen oder klappen, das ist im wesentlichen eine Geschmacksfrage. Ich finde beide Systeme gut. (Foto: Karl H. Warkentin)
Drehen oder klappen, das ist im wesentlichen eine Geschmacksfrage. Ich finde beide Systeme gut. (Foto: Karl H. Warkentin)

 


Das Packmaß – Darf’s ein bisschen kürzer sein?

Wer mit seinem Stativ verreisen möchte, sollte unbedingt auch auf das Packmaß, also die Länge des komplett zusammen gelegten Stativs achten. Insbesondere, wer viel mit dem Flugzeug unterwegs ist, wird sein Stativ in den Koffer oder sogar mit ins Handgepäck nehmen wollen. Da ist es sehr praktisch, wenn das Stativ nicht zu lang ist. Hier ein paar Stative im Vergleich:

Das Transportmaß reicht von 34 bis 72 cm bei den Stativen von Giottos, Manfrotto und Slik. (Foto: Karl H. Warkentin)
Das Transportmaß reicht von 34 bis 72 cm bei den Stativen von Giottos, Manfrotto und Slik. (Foto: Karl H. Warkentin)

 

Das kleine Giottos Vitruvian ist in zusammen geklapptem Zustand ein Winzling – ganze 34 cm misst es mit Stativkopf. Mit 40 cm Gesamtlänge ist das Manfrotto BeFree auch nicht viel größer, das 190XB mit 3-Wege-Neiger ist mit ca. 65 cm dagegen schon deutlich größer. Ebenso mein altes Slik Pro 500 DX, ebenfalls mit 3-Wege-Neiger. Es kommt auf rund 72 cm Gesamtlänge.

 


Top5 Produkte

Wer es ganz eilig hat, erhält auf der Seite Top5 Produkte jeweils 5 interessante Produkte aus einer in der Praxis wichtigen Kategorie. Es gibt Praxis-Bewertungen und Kommentare in einer Vergleichstabelle für unterschiedliche Kategorien wie z.B. Reisestative, Stative für die ActionCam und auch 5 „Schnäppchen„. Ausführliche Informationen, welche Arten von Stativen es gibt, was ihre Vor- und Nachteile sind und welche ihre speziellen Einsatzgebiete, gibt es auf der Seite Stative. Eine Beschreibung der unterschiedlichen Stativköpfe und deren optimalen Einsatzgebiete ist auf der Seite Köpfe zu finden. Die im Stativbau bevorzugt verwendeten Materialien werden auf der Seite Materialien ebenso vorgestellt. Einen Überblick über das für Stative vorhandene Zubehör darf natürlich ebenso wenig fehlen wie eine Aufstellung der wichtigsten Stativhersteller mit Vergleichstests und Beurteilungen der aufgeführten Produkte.

 


Herstellung

Wieviel Hightech die Herstellung eines Stativs heute bedeutet, zeigt sehr anschaulich das folgende Video über die Stativproduktion von Manfrotto. Mit den vielen Fertigungsrobotern sieht es fast aus, wie in einer modernen Autofabrik.


Stativproduktion bei Manfrotto

 


Zubehör

Natürlich ist das Kamerastativ ja selbst ein Zubehörteil der Fotoausrüstung, dennoch gibt es auch für Stative weiteres Zubehör. So stellen wir nicht nur Stativtaschen, Libellen (Wasserwaagen) und Wechselplatten vor, auch L-Schienen und Makroschlitten sind nützliche Ergänzungen zum Kamerastativ.